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Höhere Gewinnmargen mit JDF
Die Kunden von Druckereien haben für gewöhnlich drei Forderungen: schnelle Lieferzeiten, niedrige Preise und hohe Druckqualität. Aufgrund dieser Ansprüche sind die Druckereien einem hohen Konkurrenzdruck ausgesetzt, welcher zu relativ niedrigen Gewinnmargen führt. Eine Möglichkeit, die Gewinnspanne zu erhöhen, ist die Implementierung von JDF in den Produktionsablauf.
Richtig eingesetzt, kann JDF sowohl die Produktionszeit verringern, die Druckqualität erhöhen und die Druckkosten senken. Die höhere Effektivität führt zu schnelleren Lieferzeiten und konkurrenzfähigen Preisen. Ein perfekt funktionierender JDF-Ablauf führt somit zu einer win-win-Situation, bei der beide Seiten profitieren.
Das Geheimnis dahinter liegt in der von JDF zur Verfügung gestellten plattformunabhängigen Automatisierung. Eine höhere Automatisierung bedeutet somit auch einen höheren Gewinn für Ihr Unternehmen.
Geringerer Aufwand und weniger Fehler
Bei einem voll ausgebauten JDF-Ablauf ist es ausreichend, die auftragsbezogenen Informationen in das Leitsystem einzugeben. Mit Hilfe von JDF werden diese Informationen dann weitergeleitet. Es ist somit nicht erforderlich, bei jeder neuen Ablaufposition innerhalb der Produktionskette die Auftragsinformationen aufs Neue einzugeben; manuell ausgefüllte Auftragspapiere werden nicht benötigt. Somit werden die administrativen Kosten gesenkt und die Anzahl von Fehlerquellen minimiert.
Kürzere Produktionszeiten ergeben höhere Gewinne
Die JDF-Datei kann auch Einstellungsparameter für die Produktionsausrüstungen beinhalten, wodurch die Einstellzeiten erheblich reduziert werden. Aufgrund des schnelleren Informationsflusses zwischen den einzelnen Ausrüstungen, wobei fertiggestellte Arbeitsmomente direkt weiter berichtet werden, entsteht eine hohe Zeitersparnis. Die direkte Weitergabe der Einstellungsparameter eliminiert Fehlerquellen, die bei wiederholten Eingaben auftreten können, und liefert hochqualitative Ergebnisse, auch mit weniger gut ausgebildetem Personal.
Bessere Kontrollmöglichkeiten und störungsfreiere Produktionsabläufe
JDF gibt Ihnen die Möglichkeit, Rückmeldungen aus der Produktion entgegenzunehmen, die für die Nachkalkulation und zukünftigere Produktionsplanung verwendet werden können. Mit Hilfe dieser Rückmeldungen kann die Produktion darüber hinaus in Echtzeit überwacht werden, beispielsweise um Produktionsengpässe zu finden oder den aktuellen Materialverbrauch zu kontrollieren.
Zusammenfassend kann also festgestellt werden, dass JDF für beide Seiten nur Vorteile beinhaltet. Die Druckerei wird flexibler und bekommt mehr Möglichkeiten, den Auftragsablauf zu steuern. Dies führt zu kürzeren Lieferzeiten, höherer Druckqualität und einer für den Kunden attraktiven Preisgestaltung. Es muss jedoch hinzugefügt werden, dass es sich bei der obigen Beschreibung einer Integrierung von JDF um eine Zukunftsvision handelt. Trotz der ständigen Weiterentwicklung sind noch nicht alle derzeit verfügbaren Hardware- und Softwaresysteme JDF-kompatibel. Investitionen in neue Produktionsausrüstungen oder Ausbildungen und Schulungen sind äußerst zeit- und kapitalintensiv. Aus diesem Grund kann es ratsam sein, erst eine schrittweise Systemanpassung vorzunehmen. Beispielsweise kann damit begonnen werden, den gesamten Vordrucksprozess an JDF anzupassen, um dann, Schritt für Schritt, den gesamten Produktionsablauf auf JDF umzustellen.
Für weitere Informationen über das Thema JDF wird der Besuch der Webseite www.cip4.org empfohlen.